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GästebuchHier finden Sie Erfahrungsberichte von Seminarteilnehmern, die mit der Allen Carr’s Easyway-Methode mit dem Trinken aufgehört haben. Schreiben Sie uns, wie es Ihnen im Alkoholseminar und vor allem danach ergangen ist - positive wie negative Erlebnisse. Berichte, Geschichten, Anekdoten, Kommentare - alles ist willkommen! Wir veröffentlichen Ihren Text auf www.allen-carr.de und machen Ihre Erfahrungen so anderen Abhängigen und baldigen Seminarteilnehmern zugänglich. Tragen Sie sich hier ein: Neuer Gästebucheintrag
| | Trocken seit 822 Tagen (2 Jahre + 3 Monate) | | Joe | 09.06.2010 09:07:55 | | | Hallo zusammen, ich wollte mal wieder was von mir hören lassen. Der Titel sagt alles! Es geht mir nach wie vor prächtig und so wird es auch bleiben. Mittlerweile bin ich so weit weg von der Droge, daß ich mir ein Leben "mit" gar nicht mehr vorstellen könnte. Es ekelt mich geradezu, wenn ich an die Zeiten denke, in denen man sich am Abend einen auf die Lampe gegossen hat und sich, am nächsten Morgen total verballert mit schwerem Kopf und Magenturbulenzen aus dem Bett quälen musste. Ich bin in meiner Persönlichkeit viel gefestigter, verlässlicher und ausgeglichener geworden. Meine körperliche Fitness ist um Klassen besser und ich freue mich morgens um 6.00 Uhr auf eine frische Dusche und einen neuen Tag! Lieber Gruß, Joe | |
|  | Endlich ohne Alkohol | | Margarete | 02.01.2010 16:50:19 | | | Bin nach 30 Jahren endlich für alle Zeit frei. Nicht erst seit diesem Jahr!!
Ich hätte Allen Carr so gerne noch persönlich gedankt, ja, ich hätte ihm gerne ein Jahr meines Lebens geschenkt, denn meines war sowieso nichts mehr wert. Er hat mir mein Leben wieder wertvoll gemacht.
Danke, Allen Carr! | |
|  | Tag 6 ohne Alkohol | | Barbara | 07.12.2009 13:15:35 | | | So, nun ist das erste Wochenende vergangen, an dem ich nicht nur keinen Alkohol getrunken habe, sondern ihn auch nicht trinken WOLLTE. Gestern abend war eine Party und ich habe mir die trinkenden 90% angeschaut, als ob ich nie dazugehörte. Ich fühl mich sicher, gut und auf der richtigen Seite in meinem Nichttrinkerland. Heute (Montag) ging mir die Arbeit so dermaßen gut von der Hand. Es ist ein Gefühl von Neugeburt - klingt pathetisch, ist aber wirklich so für mich. Nochmals: DANKE! Seit 30 Jahren trinke ich, seit mindestens 5 Jahren schon zum Teil mittags und abends sowieso. Die Wochenenden waren am extremsten. Ich denke, das wissen/kennen viele Trinker. Und dann Kehrtwende - wow! Da spüre ich am eigenen Leib, dass es 95% Kopfsache ist, wie du lebst. Dieses Viech Alkohol wird mich nicht noch einmal schnappen, dazu ist mein Leben (jetzt schon) viel zu schön. Ich kann mir abends einen Film ansehen, bekomme das Ende mit und weiß sogar am nächsten Tag noch, was ich getan/gesehen habe. Und: ich schlafe seit zwei Nächten total gut, bin abends so richtig ehrlich und schön müde und freu mich aufs Bett mit einem Tässchen Tee (und das mir.) Übrigens: ich schreibe das hier aus echter Überzeugung, die geben mir hier kein Geld dafür :-)) probiert es aus.... | |
|  | Tag 2 ohne Alkohol | | Barbara | 03.12.2009 07:29:32 | | | Hallo zusammen,
gestern besuchte ich das Seminar "Endlich ohne Alkohol". Danach bin ich nach Hause geschwebt in der Gewissheit: das war es, ich bin endlich FREI! Und so legte ich mich schlafen, schlief noch unruhig, bin aber trotzdem heute morgen nicht annähernd so zerschlagen, wie sonst nach einem verzechten Abend. Der unruhige Schlaf wird sich bald legen, das weiß ich von Frau Dresel. Uns sonst: einfach nur ganz freudige Erwartung, auf das was mein Leben mir in giftfreiem Zustand zu bieten hat. Ich werde berichten. Und: dickes Danke an Frau Dresel, sie hat mich vorm Weiterrauchen bewahrt und jetzt ist auch Weitertrinken vom Tisch. Ich freu mich so!!!
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|  | | | Ulf | 01.12.2009 20:11:09 | | | Hallo
Ich habe lange nachgedacht ob ich mich hier im Gästebuch einschreibe.Ich schäme mich und es ist mir eigendlich auch etwas unangenehm.Aber was solls.
Nun zu meiner Geschichte.Nachdem ich mit der Allen Carr°s Methode aufgehört habe zu rauchen und auch viele meiner Familienmitgliedern und Freunden zu diesen Kurs überzeugen konnte,dachte ich,das könnte mit dem Alkohol genau so gut klappen.
Ich besuchte 2007 den Antialkoholkurs bei der sehr netten Gabriele Dresel in Hamburg.Und mir erging es wie die anderen Leute hier im Gästebuch.Ich verlor Gewicht,ich fühlte langsam wieder wie meine volle Energie zu mir zurück kam.Aber nach ca 4 Monaten fing ich wieder an zu trinken.Nach dem Aufbaukurs das selbe Spiel wie beim ersten mal und dann das selbe auch beim dritten Mal.Und wie froh war ich das Gabriele mich auch noch mal das 4 mal im Juli 2008 eingeladen hat.Und ich war so fest davon überzeugt es jetzt endlich zu schaffen,aber es klapte wieder nicht.Ich war so von mir enttäucht und verzweifelt.
Als Gabriele mich Anfang dieses Jahres anrief und fragte wie es mir so geht,habe ich gelogen und mir wurde jetzt richtig bewußt wie weit ich schon wieder in dieser Falle steckte.Eigendlich sollte ich auf Gabrieles Vorschlag hier ein Eintrag über mein Erfolg machen,aber Lügen wollte ich auch nicht.Ich bin fest überzeugt das diese Methode funkioniert.
Ich habe hier im Gästebuch Manos Zeilen gelesen,die mich dann bestärkt haben hier diesen Eintrag zu machen.Ich habe mir jetzt nochmal das Buch zu diesem Kurs gekauft.Und ich weiß das es nie zu spät sein kann mit dem trinken auf zu hören.Mein Alkoholkonsum (beschrängt) sich von Donnerstag bis Sonntag mehrere Biere und Kräuter.
Ich habe auch schon viele Methoden versucht mit dem trinken auf zuhören,aber das was ich in den Kursen von Gabriele gehört und gelernt habe ist am ehrlichsten und effektivsten.Und gerade weil diese Methode so gut funktioniert,ich weiß es) und ich es aber bis heute noch nicht geschafft habe,zeigt mir wie sehr tief das Problem in mir verankert ist und das wahrscheinlich bei vielen anderen auch.Die Suche im Internet nach einer DVD von diesem Kurs ist fehlgeschlagen.Es gibt keine.Vielleicht soll das auch so sein.
Zum Schluß danke ich alle Leuten die hier ehrlich und offen ihre Meinung eingeschrieben haben.Diese bestärkten mich wieder über mein Trinkverhalten nach zu denken und zeigten mir wieder ganz deutlich wie tief mich diese Pflanze im Schlund hat.
Danke | |
|  | Endlich...Klarheit und Freiheit | | Claudia | 20.10.2009 08:22:10 | | | Ich habe mich vor einem Jahr entschieden mich mit meinem Alkoholproblem auseinanderzusetzen. Lange Zeit wusste ich, dass ich abhängig war und suchte nach Lösungen, um alleine mit diesem Thema fertig zu werden. Ich habe die Suchtfibel studiert und mich mit sämtlichen bekannten Theorien rund um den Alkohol auseinandergesetzt. Mir wurde dann klar, dass ich ohne fremde Hilfe niemals aus dieser Abhängigkeit herausfinden würde. Was ich jedoch nicht wollte war eine Abgewöhnung unter Zwang. Bei meiner Internetsuche bin ich auf das Buch " Endlich ohne Alkohol" gestoßen und war von dem Inhalt begeistert und auch relativ schnell überzeugt, dass mir der dort beschriebene Weg aus meiner Abhängigkeit helfen könnte. Ich habe das Buch mindestens dreimal gelesen und stellte dann fest, dass es bei einem so wichtigen Thema sicherlich richtig wäre ein Seminar zu buchen, da ich nur mit dem Buch die Kurve nicht genommen hätte. Am 14. 9.2008 war es dann soweit... In sehr schöner und persönlicher Atmösphäre fand das erste Seminar statt. Die Themen des Buches wurden sehr bildlich und authentisch vorgetragen und es bestand für mich kein Zweifel mehr am Erfolg dieser Methode. Ich habe den Seminarort als Nichttrinker verlassen, und bin es weiterhin mit großer Freude. Mein Leben hat seitdem eine klare Richtung bekommen... Ich ziehe erfolgreich Projekte von Anfang bis zum Ende durch und schaue voller Stolz auf meine persönliche Entwicklung, die auch von meinem Umfeld anerkennend wahr genommmen wird. Durch mein gesundes und gutes Aussehen erkennen mich mache Leute nicht mehr, auch weil ich ohne Alkohol und mit gesunder Ernährung 12 Kilo abgenommen habe. Die Allen-Carr-Methode ist eine erfolgreiche, achtsame, menschenfreundliche und sehr wertvolle Methode die mich in die Freiheit und in die Klarheit geführt hat. Ich war jedoch niemals versucht auf Grund der Leichtigkeit des Erreichens der Freiheit, jemals wieder ein Glas Alkohol zu trinken, denn dazu ist mir meine Freiheit zu kostbar. Herzlichen Dank für die professionelle, klare, individuelle und liebenswerte Begleitung. | |
|  | Es gibt einen Weg! | | Romain | 20.08.2009 16:55:59 | | | Ich habe mir fest vorgenommen Aussagen von der Art das schaffe ich nicht bzw. das schaffe ich nie zukünftig nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe solche oder ähnliche Formulierungen ersetzt durch: Hoffentlich finde ich das richtige Umfeld um auch dieses oder jenes zu bewerkstelligen, beziehungsweise zu erlernen. Diese Einsicht habe ich durch meine Besuche der Allen Carr Seminare gewonnen.
Der langen Rede kurzer Sinn, am heutigen Tag bin ich weit über zehn Monate ohne Alkoholkonsum. Die Basis dafür bildet ein sogenanntes Allen CARR Seminar das ich am 14. September 2008 in Frankfurt besucht habe. Die Teilnahme an diesem Seminar war für mich eine Überraschung, ja es war ein Erlebnis wie ich es mir niemals hätte träumen lassen. Es ist kaum zu glauben, aber nach acht Stunden Seminarbesuch brauchte ich nicht mehr zu trinken, ich wollte es auch nicht mehr.
Was ist ein Allen CARR Seminar in Bezug auf Alkoholmissbrauch? Nun der Inhalt eines solchen Seminars dreht ausschließlich um Alkoholentwöhnung.
Das Seminar, besteht aus drei Sitzungen. Eine Grundsitzung, die c.a. 8 Stunden dauert, und zwei Aufbausitzungen, die jeweils ungefähr 6 Stunden dauern, das Ganze in Abständen von c.a. sechs Monaten. Überaus nützlich und hilfreich ist auch die Tatsache, dass die Seminarteilnehmer den Seminarleiter während dieser Zeitspanne telefonisch erreichen können.
Seit meiner Seminarteilnahme betrachte ich mich als Nichttrinker. Wichtiger jedoch ist, dass ich weder das Gefühle habe auf irgendetwas verzichten zu müssen, noch gegen oder für irgendetwas zu kämpfen. Hätte mir vor zehn Monaten jemand so etwas vorher gesagt, ich hätte ihn für unzurechnungsfähig erklärt, ihm gesagt er wisse nicht wovon er rede und ich hätte ihm oder ihr schier und einfach nicht geglaubt; hatte ich doch ganz andere Informationen und Erfahrungen in Sachen Alkoholabhängigkeit, jene Information nämlich, wie sie der Volksmund, und auch einige Fachleute verbreiten, Informationen die man fast immer auf die Aussage reduzieren kann, dass das Aufhören mit dem Trinken fast an Unmöglichkeit grenze. Heute weiß ich, dass diese Informationen schlichtweg falsch sind. Ich zeige nicht mit dem Finger auf jene die solche Informationen verbreiten, das Wissen um den falschen Gehalt solcher Aussagen ist mir jedoch sehr wichtig.
An dem besagten Septembertag 2008 habe ich mich mit gemischten Gefühlen, die vor allem negativ dominiert waren, auf den Weg zu dem Allen CARR Seminar gemacht, und ich hatte das ungute Gefühl im Bauch, dass es diesmal wieder einmal schief gehen würde.
Aber es sollte alles ganz anders kommen!
Ich kam in dem besagten Seminar an, leicht verspätet und etwas gestresst von der Anfahrt, aber auch vom Kater des Vorabends versteht sich. Im Verkauf der ersten Seminarstunde, sagte uns unser Coach uns unter anderem, wenn Sie diese Veranstaltung verlassen, sind Sie Nichttrinker!. Daraufhin hielt ich einen Moment inne und überlegte mir kurz, ob ich nicht sofort wieder weggehen sollte, da mir diese Aussage mehr als unglaubwürdig erschien. Aber dann kam mir einer der wichtigsten Gedanken, oder besser gesagt, es war eine Erinnerung, in den Sinn. Kurz vor dem Seminarbesuch hatte ich ein Buch von Allen Carr gelesen. In diesem Werk beschreibt der Autor die Methode, die auch in dem besagten Seminar angewendet wird. Hier sagt der Autor unter anderem seinen Lesern: BLEIBEN SIE UNVOREINGENOMMEN!. Genau diesen Ratschlag habe ich dann beherzigt und bin geblieben. Gott sei Dank! Denn dieser Tag, sowie das mir im Seminar vermittelte Wissen bzw. die hier erhaltenen neuen Informationen und die hier gewonnenen Erkenntnisse, sollten mein Leben verändern, wenn sie es nicht sogar gerettet haben. Schritt für Schritt unterbreitete unser Coach uns die Methode Allen Carr in Bezug auf Alkoholabhängigkeit. Diese Vermittlung fußte auf großer Erfahrung (der Coach war selber einmal abhängig), sie war mit noch größerem Engagement durchsetzt und vorgetragen sowie mit sehr fundierten Fachkenntnissen untermauert (der Coach ist Dipl. Psychologe). Ab und zu kam es im Verlauf dieser für mich ersten Sitzung auch etwas heftiger, das heißt mir wurden Dinge gesagt, die mir nicht unbedingt gefielen. Das ist jedoch für mich zwischenzeitlich nichts anderes als ein wesentlicher und fester Bestandteil einer jeden Therapie. Dieser Seminarbesuch bildete für mich letztendlich einen fast harmonischen Übergang in ein Leben ohne Alkohol.
Anschließend an diesen Seminarbesuch festigte ich mich nach und nach, psychisch und hauptsächlich auch körperlich. Dies passierte natürlich etwas langsam aber stetig und die ersten Bemerkungen (positiven Bemerkungen) ereilten mich. Diese bezogen sich auf meine Mimik, mein Körpergewicht, meine Selbstbeherrschung, meinen Schlaf
. Kürzlich habe ich einmal nachgefragt, bei jemandem der mir auf den Kopf zu sagte, ich würde anders aussehen als sonst. Ich erwiderte: WIE sehe ich anders aus, erkläre es mir doch bitte! Die Antwort kam spontan: Du siehst eben anders aus, gesünder halt.. Ich begann mich langsam zu fragen, was meine Mitmenschen alles zu der Zeit gesehen haben mussten als ich noch getrunken habe, als ich noch abhängig war, als es mir noch gleichgültig war wie ich auf mein Umfeld wirkte, wenn ich nur meinem Alkoholkonsum nachgehen konnte. Allgemein kann ich sagen, alle Stresssituationen, außer dem Verlust eines mir sehr nahe stehenden Menschen, sind mir seitdem ich mit dem Trinken aufgehört habe widerfahren, sowohl beruflich als auch privat. Ich kann mich nur wundern, wie gut diese Situationen auch zu meistern sind, wie flüssig ich damit umgehen kann, eben auch ohne meine mich damals ständig begleitende Krücke namens Alkohol. Die Tatsache, dass meine Beziehung in Takt geblieben ist, verdanke ich der überaus positiven Lebenseinstellung meiner Gattin, das hätte auch ganz anders kommen können. Seit meinem ersten Seminarbesuch begann auch ich wieder etwas Positives für unsere Ehe zu tun, und stelle fest, es macht Freude, es macht Spaß!
Rückwirkend betrachtet, waren all die Ängste und Gedanken, die ich mir vor meinem ersten Seminarbesuch machte, bezüglich eines zukünftigen Lebens ohne Alkohol, unbegründet. Vor meinem ersten Seminarbesuch konnte ich mir, wie viele andere wahrscheinlich auch, ein Leben ohne Alkohol gar nicht vorstellen. Wie sollte ich eine schlimme Stresssituation oder ein unvorhersehbares Ereignis ohne Alkohol überhaupt überstehen? Wie sollte ich denn ohne Alkohol entspannen? Wie sollte ich mit Feiern, mit Empfängen und offiziellen Anlässen umgeh? Wie sollte ich meinem Umfeld meine plötzliche Abstinenz erklären? Rückwirkend betrachtet weiß ich wie gesagt, dass diese Ängste und Gedanken überflüssig waren. Oder waren es Ausreden, primitive Ausflüchte, die mein Trinken legitimieren sollten? Jedenfalls wurde mir in den Allen Carr Seminaren sehr gut beigebracht, wie man mit diesen Fragen umgeht.
DER WEG DAHIN:
Würde mich heute jemand fragen, was denn nun das Schwierigste an diesem ganzen Unterfangen gewesen sei, dann müsste ich ihm antworten: Der Weg dahin. In der Tat, der Weg zur Einsicht, manche nennen das auch Kapitulation vor dem Alkohol, der war steinig, schwierig und vor allem lang, sehr, sehr lang. Ich wusste, dass ich ein Alkoholproblem hatte, und ich wusste es bereits seit sehr langer Zeit. Doch ich wollte es mir jedoch einfach nicht eingestehen. Ohne dieses Eingeständnis, davon bin ich heute überzeugt, kann man auch sein Alkoholproblem nicht lösen. Schwierig waren für mich ferner die ersten drei Tage nach meinem ersten Seminarbesuch. Nicht etwa, dass ich Entzugserscheinungen gehabt hätte, nein. Ich wartete förmlich auf Entzugserscheinungen irgendwelcher Art. Diese stellten sich jedoch, zu meiner Überraschung, nicht ein, sie blieben tatsächlich aus. Jetzt wurde ich nervös WEIL keine Entzugserscheinungen auftraten, so paradox das auch klingen mag. Ich war so durcheinander, dass ich kurzerhand unseren Coach anrief, um darüber zu sprechen. Natürlich kam diese während unserem Gespräch auf ihre, obenerwähnte Aussage der ersten Seminarsitzung zurück. Sie sind jetzt Nichttrinker(!), das war die Quintessenz dieser telefonischen Unterhaltung. Stellen sie ihre Entscheidung nicht mehr in Frage sagte sie mir am Ende dieser Unterredung. Ohne einen Rückfall zu vermelden habe ich in der Zwischenzeit an der zweiten Seminarsitzung teilgenommen. Momentan sehe ich gespannt und ein wenig neugierig aber auch mit großer Zuversicht der Dritten entgegen.
Meine Entscheidung das Trinken bleiben zu lassen brachte mir ausschließlich nur Vorteile, so wie es die Methode Allen Carr vorgibt. Du bist seitdem belastbarer geworden sagt mir meine Gattin. Wenn ich nun bedenke, dass wir zwei kleine Kinder zu erziehen haben, dann brauche ich hier sicherlich nicht weiter auszuführen, wie wichtig, ja fundamental es für mich ist, belastbar zu sein, und dies jederzeit!
Einige Worte über Quantität und Dauer will ich an dieser Stelle noch einbringen. Es ist der Sache nicht besonders dienlich wenn ich hier in allen Einzelheiten auf die Mengen eingehe die ich täglich an alkoholischen Getränken konsumierte. Es sei jedoch gesagt, dass es eine viel zu große Menge war. Täglich, oder fast, dürfte ich im letzten Jahr meiner Abhängigkeit die Grenze von 1,5 pro Millen überschritten haben. Von meinen Blackouts, den unzähligen und unangenehmen Zwischenfällen in meiner Trinkzeit, möchte ich den Leser dieser Zeilen verschonen. Was die Dauer meiner Abhängigkeit angeht, so kann ich nur wiederholen, dass ich seit langer Zeit um mein Alkoholproblem wusste. Ich habe dieses Wissen jedoch systematisch verdrängt und mir über c.a. 12 Jahre das sogenannte Jellinekschema (ein Fragebogen betreffend den Alkoholkonsum eines potenziell abhängigen Menschen), so zurechtgelegt und zurechtgebogen, dass in meinem Fall von Abhängigkeit nicht die Rede sein konnte. Heute weiß ich, dass man sich selber in Sachen Alkoholabhängigkeit gar nichts vormachen kann. Im Gegenteil, man ist als Betroffener der erste, der die Diagnose Abhängigkeit, mit ziemlich guter Treffsicherheit, stellen kann. Als ich diesen, für mich so wichtigen Schritt dann vollzogen hatte, war ein Besuch eines Allen Carr-Seminars genau das Richtige für mich, wie bereits oben erwähnt, ich habe sofort darauf angeschlagen. Heute stehe ich kopfschüttelnd und überrascht vor einem gelösten Problem das ich noch vor einem Jahr mit tiefer Überzeugung als unlösbar betrachtet habe.
Ach ja, heimlich getrunken habe ich in jener Zeit ebenfalls; und der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass ich der Sohn eines chronischen Trinkers bin, aber das gehört nicht hierher. Was jedoch hierher gehört, das sind Worte aufrichtigen Dankes. Diese gehen an Easyway sowie an dessen Geschäftsführung und an das Verwaltungspersonal, an Allen Carr, sowie besonders an meinen Coach der mich nun seit fast einem Jahr mit ständigem Geschick begleitet. Ihnen allen einen herzlichen und aufrichtigen Dank.
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|  | Eigentlich hätte ich es ja besser wissen müssen | | Andreas | 14.08.2009 09:47:03 | | | Ich darf mich kurz vorstellen. Mein Name ist Andreas Unterreiner und war jahrelang Trainer und Ausbildungsleiter bei Allen-Carrs Easyway. Das die Methode von Allen Carr funktioniert war für mich keine Frage. Ich war selbst starker Raucher und hab mit der Methode das Rauchen aufgehört. NUN jedoch zum THEMA Alkohol. Gabriela Dresel hat sich vor einigen Jahren dem Thema Alkohol zugewandt und das Konzept von Allen Carr nach Deutschland gebracht. Ich als ihr Ausbildungsleiter habe sie natürlich aus Trainersicht unterstützt, bis dato war ich zum Thema Alkohol jedoch noch nicht fachlich involviert. Das sollte sich ändern.
Lange rede kurzer Sinn. Als Gabriela Dresel sich inhaltlich eingearbeitet hatte, war es soweit, dass wir ein erstes Pilotseminar gestartet haben. In diesem Seminar war ich dabei um an den Feinheit zur Präsentation und Trainingsmethode mit Gabriele zu feilen. Und natürlich um auch die Inhalte mitzubekommen.
Wie war mein Trinkverhalten vor dem Seminar. Ich hätte mich als glücklichen Gelegenheitstrinker / Genusstrinker definiert. An ein oder zwei Abenden in der Woche mal zwei Warsteiner und das war es schon. Beim weggehen oder beim Italiener um die Ecke vielleicht zwei Bier und einen Ramazoti. Und das war es schon. Hier also der Verdacht, wie sollte ich zum Trinken aufhören. Haute sind über drei Jahre vergangen und ich trinken keinen Alkohol nicht weil ich nicht mehr darf sonder weil ich für mich entdeckt habe das es mir einfach nichts bringt. Kein Vorteil und das ist ziemlich genial.
Eine meiner größten Freuden ist immer wieder zu wissen, dass ich jederzeit Auto fahren kann.
Auf Parties genial, wenn es mal langweilig ist kann man gehen und muss nicht durchhalten bis zum nächsten Tag oder bis dann alle sich gemeinsam ein Taxi nehmen.
Ein weiterer schöner Punkt ist Besoffenen- Sight-Seeing. Nicht das ich schadenfroh bin, aber ich denke mir an solchen Tagen, wie ich mich früher wohl aufgeführt und blamiert habe.
Und noch vieles mehr
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An dieser Stelle auch noch einmal danke an dich Gabriela für diesen tollen Kurs und auch die tolle Zeit die wir miteinander hatten.
Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg für deine Zukunft
Andreas
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|  | Es ist nie zu spät | | Manu | 23.07.2009 19:40:48 | | | Ich lebe jetzt auch seit 18 Monaten (Seminar 2008) komplett ohne Alkohol und bin heute noch jeden Tag dankbar dafür.
Den Wunsch endlich aufzuhören hat wohl jeder, der erstmal in die Falle geraten ist
Natürlich wacht man nicht eines Tages auf und ist Nichttrinker oder Nichtraucher, die Jahre vergehen und ehe man sich versieht, sind 20 Jahre (so war es bei mir) oder mehr vergangen.
Trotzdem gehört eine innere Bereitschaft für den Erfolg mit dazu.
Man muss sich schon im Klaren sein, was man in Zukunft wirklich möchte, da man am Ende des Seminars eine Entscheidung trifft und die trifft jeder für sich selbst.
Am Wichtigsten finde ich auch die positive Einstellung. Man konzentriert sich nicht auf den sogenannten Verzicht, sondern auf das Glücksgefühl der neu gewonnenen Freiheit.
Dieses Gefühl beglückt mich auch heute noch wirklich jeden Tag.
Ich hatte auch Angst vor verschiedenen Anlässen, wie Geburtstage, Hochzeit, Silvester usw. Das war aber unbegründet.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis wird gar nicht so viel Alkohol getrunken, das ist mir auch erst seit meiner Alkoholabstinenz aufgefallen, von daher gab es gesellschaftlich kein Problem. Außerdem sind alle Eingeweihten sehr froh, dass ich diese Gewohnheitstrinkerei endlich abgelegt habe, denn helfen hätte mir dabei eh keiner können. Gute Ratschläge bringen nichts und das der Alkohol massiv mein Leben beeinträchtig hatte, wusste ich, wie alle Trinker, schon selbst seit langem. Was man braucht, ist eine innere Haltung, eine ganz neue Einstellung gegenüber dem Alkohol. Wer nicht mehr trinkt, weil er nicht darf oder sollte hat in meinen Augen schon verloren. Man muss aus einer tiefen Überzeugung heraus aufhören, eine klare Stellung beziehen und eine Entscheidung fürs Leben treffen.
Damit entscheidet man sich automatisch für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmtheit.
Das Seminar weist einen Weg auf gehen muss man ihn aber selbst.
Ist man wirklich davon überzeugt, dass man auf die bisherige Art nicht weitermachen will, ist das Seminar der ideale Wegweiser um diese zerstörerische Gewohnheit hinter sich zu lassen.
Ich würde auch langfristige Auffrischungsseminare gut finden. Vielleicht so einmal im Jahr. Man sollte alles Gute im Leben pflegen, also auch die Einstellung gegenüber dem Alkohol, damit man nie mehr in Gleichgültigkeit verfällt.
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|  | Es funktioniert WIRKLICH | | Stefan | 19.07.2009 22:03:35 | | | Liebe Gabriela Dresel, seit dem Seminar im März 2008 hat sich so viel in meinem Leben verändert! Ich hätte mir nie vorstellen können, dass es ein Leben ohne Alkohol geben kann. Fast 10 Jahr Gastronomie und die Tage ohne Alkohol konnte ich da bestimmt an einer Hand abzählen. Chorsänger - Stimme "ölen", vor und nach dem Auftritt und bei den Chorfahrten immer vorne mit dabei, wenn es ums Trinken ging. Ich dachte: Genug ist genug! Wusste aber nicht so richtig wie. So kam ich auf diese tolle Seminar. Die Zeit von 6 Stunden verging wie im Flug und noch etwas unsicher wurde ich wieder ins Leben entlassen. Mit einer Entscheidung, die ich bis heute nie bereut habe: NIE MEHR ALKOHOL.
Ein Schlüsselerlebnisse hat noch dazu beigetragen, dass es mir sehr, sehr leicht fiel. Zwei Wochen nach dem Seminar ging es für mich wieder ins Chorwochenende. Das hieß früher von Freitag bis Sonntag Singen und Saufen. Dort ist es kaum jemanden aufgefallen, dass ich an diesem Wochenende nur Wasser und Saft getrunken habe. Bin auch viel eher als sonst ins Bett gegangen. Sonst war ich meist der Letzte! Ich war schon sehr erschrocken, wie lächerlich die Anderen aussehen, wenn sie besoffen sind und man selber nüchtern. Selber habe ich das ja nie so empfunden, dachte immer: Man was sind wir lustig. Aber wenn einem so nach und nach alle Sinne verlassen und man zum vierten mal den gleichen Blödsinn erzählt, nicht mehr tanzen kann, weil die Beine alles andere machen, nur nicht sich im Takt bewegen. Was für mich aber das Interessanteste war der nächste Morgen: Keinen Kater, ich konnte, während sich die anderen mühevoll aus den Betten quälten, in Ruhe eine Runde joggen. Ich habe gemerkt, es geht wunderbar und sogar viel besser - ohne Alkohol. Wichtig für mich waren auch die weiteren Seminarblöcke, weil Gabriela auf ihre tolle, lockere Art auch die letzten und allerletzten Zweifel zerstreuen konnte. DENN, es wird Niemanden leicht gemacht in dieser Gesellschaft, keinen Alkohol zu trinken. Wenn man sagt, ich esse keine Tomaten, ist das völlig in Ordnung. ABER sag mal bei einem Empfang, Geburtstag o. ä. Danke, ich trinke keinen Alkohol! Spaßbremse; Spinner; na, Einer geht doch, sind noch die harmlosesten Antworten. Ich bin so froh, dass ich vor nun fast 18 Monaten dieses Seminar besuchen konnte und kann es nur jeder/m empfehlen, die/der sich mit dem Gedanken trägt, etwas gegen seinen Alkoholkonsum zu tun.
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